Gelungene Auftaktveranstaltung endlich.menschlich.zürich.
Die Auftaktveranstaltung endlich.menschlich.zürich. stiess auf grosses Interesse. Rund 100 Personen wohnten dem stimmigen Anlass im Grossmünster bei. Nach einer kurzen Begrüssung durch Stephanie Züllig, Geschäftsführerin palliative zh+sh, überbrachte Stadtrat Andreas Hauri den Anwesenden ein persönliches Grusswort. Die Philosophin und Moderatorin Barbara Bleisch erinnerte mit ihren Gedanken zum Lebensende daran, dass mit dem Bewusstmachen der eigenen Endlichkeit sich der Fokus auf das Hier und Jetzt richten und zu einem intensiveren Leben führen kann. Denn wenn wir ewig leben würden, wäre das Leben unweigerlich langweilig. Im anschliessenden Gespräch mit Palliativmedizinierin Caroline Hertler, Pfarrer Christian Walti und Barbara Bleisch, spann Jean-Daniel Strub, Leiter des Instituts Neumünster, den Faden weiter. Aber: Ob es den «guten Tod» und das «gute Sterben» überhaupt gibt, das ist eine Frage, die sich je nach Blickwinkel anders beantworten lässt. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von Mara und Eva Miribung. Die zwei Schwestern berührten das Publikum mit ihrem ausdrucksstarken Spiel und Gesang und zauberten allen – trotz des nicht leichten Themas – ein Lächeln aufs Gesicht.